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Grüezi Deutschland

Februar 6, 2017

Mit Freude nehme ich zur Kenntnis, dass More than Blond auch vermehrt bei unseren deutschen Nachbarn gelesen wird und Anklang findet! Jä Grüezi mitenand!!! Es leben ja auch viele zugezogene Deutsche in Zürich.

Damit wir uns auch in Zukunft richtig verstehen, werde ich nun ein paar schweizerdeutsche Begriffe näher definieren, liebe deutsche Freunde.

HUERE GEIL

Nicht verwechseln mit einer geilen Liebesdienerin. Mit HUERE verstärken wir unsere Aussagen: huere schön, huere schlimm, huere geil.

PAPIERFÖTZELI

Damit ist nicht etwa ein Bio-Sextoy aus Recyclingpapier gemeint. Das sind schlicht und ergreifend Papierschnipsel.

FRÄMDE FÖTZEL

Auch hier: Nicht die Geliebte eines Seitenspringers, sondern damit bezeichnet man jemand Wildfremden.

SACKGELD

Bekommt ihr leider nicht in der Samenbank, das kriegen Kinder von ihren Eltern: Taschengeld.

EIS GO ZIEH

Auch wenn man in Zürich Kokain durchaus kennt, ist damit nicht das Ziehen einer Kokslinie gemeint. Wenn man Eins ziehen geht, trinkt man harmlos ein Kaltgetränk an einer Bar.

FOIFLIIBER

Wer an eine Gang-Bang denkt, liegt falsch. Foifliiiber hat wenig mit fünf Leibern zu tun, die aufeinander, hintereinander oder ineinander geschichtet sind. Ein Foifliiber ist das Fünf-Franken-Stück.

HUERE SIECH!

Nicht das Verwünschen einer Prostituierten, sondern ein Ausruf des Erstaunens.

HEITERE FAHNE!

Könnte der Befund eines Polizisten sein, wenn er einen alkoholisierten Autofahrer angehalten hat, ist jedoch nur ein allgemeiner Ausruf des Erstaunens.

DA GAHSCH ABE!

Nicht etwa die letzten Worte eines Schweizers auf der Titanic, sondern ein Ausruf des Erstaunens.

LÄCK BOBI!

Damit will keiner den 7jährigen Mischlingsrüden Bobi dazu bringen, die verschüttete Milch aufzulecken. Robert wird auch nicht zum Cunnilingus aufgefordert. Läck Bobi ist ein Ausruf des Erstaunens.

LAGO MAGGIORE!

Genau. So heisst der hübsche See ganz im Süden der Schweiz, jedoch missbraucht man ihn immer wieder als Ausruf des Erstaunens.

DA VERRECKSCH!

Die wenigsten Schweizer sterben an Ort und Stelle, wenn sie diese Worte über die Lippen gebracht haben, sie gebrauchen sie vielmehr als Ausruf des Erstaunens.

PROSCHT NÄGELI!

wird hin und wieder mit rostigen Nägeln in Verbindung gebracht, was damit aber rein gar nichts zu tun hat. Proscht Nägeli ist ein Ausruf des Erstaunens.

(Ja, wir Schweizer sind sehr kreativ in unseren erstaunten Momenten.)

 

(Bildquelle: Flickr CC by kruhme)

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