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Gute Küsser

Dezember 7, 2016

Unter dem Mistelzweig wird wieder fleissig geküsst – und alle dürfen, egal ob sie es können oder nicht.

Ich behaupte, ein guter Kuss kommt definitiv von Können.

Habt ihr schon mal die Erfahrung gemacht, jemanden zu küssen, dessen Zunge wie ein nasser Waschlappen in eurem Mund hängt?! Ich wünsche es keinem. Ich wünsche es ebenfalls keinem, jemanden küssen zu müssen, der wie diese Schmiertypen in den Pornos mit der Zunge wedeln, dass einem schon vom Zuschauen schlecht wird! (was ich gar nicht wissen kann, denn ich schaue ja keine Pornos.)

Ganz zu schweigen davon, was da für Horrorbilder entstehen, wenn bei „Schwiegertochter gesucht“ geschleckt wird. Uääk!!! (ah ja, ‚Schwiegertochter gesucht‘ schau ich ja auch nicht)

Der erste Kuss zwischen zwei Menschen sagt alles. Wenn der gut ist, steht alles weitere unter einem guten Stern. Aber wenn der Kuss schon nicht passt, dann könnt ihr gleich aufhören. Mit allem. Das wird nix. Niemals.

Und ich bin überzeugt: Es ist keine subjektive Empfindung, ob jemand ein guter Küsser ist oder nicht! Und egal, mit wem ich das besprochen habe, wir waren uns jeweils immer einig, was passt und was nicht.

Ich versuche, es mal zusammenzufassen. SCHLECHT ist:

-wenn man mit der Zunge wedelt wie ein Hundeschwanz, der sich über die Rückkehr des Herrchens freut

-wenn der Zungenmuskel ohne Spannung ist

-wenn die ganze Mundpartie verkrampft ist

-wenn die ganze Mundpartie schlaff ist

GUT ist:

-wenn man die Lippen weich zum Einsatz bringt

-die Zunge mit Gefühl und Spannung auf Reisen geht

-ein Kuss bestimmt und gleichzeitig sanft ist (keiner will eine fremde Zunge beim Halszäpfchen spüren)

Eine Anleitung zum Küssen zu geben ist zugegebenermassen ein schwieriges Unterfangen. Aber wenn ihr beim Küssen merkt, dass der andere ein total anderes Tempo und einen komplett anderen Druck vorlegt als ihr, dann ist schon ziemlich viel in die Hose gegangen. Gespür ist gefragt, meine Damen und Herren!

Ein gekonnter Kuss ist leidenschaftlich, und geht immer auf den anderen ein. Es ist wie auch sonst bei der Berührung: Sie soll bestimmt sein, zeigen, was sie will, ohne den anderen zu überrumpeln oder unter Druck zu setzen.

Und wer es immer noch nicht verstanden hat, dem rate ich: Stell dich unter den Mistelzweig und übe, übe, übe!!!

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