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Mesa goes Vegan

Juni 9, 2017

Das“Mesa“ an der Zürcher Weinbergstrasse ist weitum als Gourmettempel bekannt. Seit Anfang dieses Jahres gingen die Tore dort neu auf, mit einem neuen Küchenchef und einem neuen Gastgeber.

Der 28jährige Sebastian Rösch kocht auf allerhöchstem Niveau. Noch hat er keine Punkte und Sterne, aber das ist nur eine Frage der Zeit. Als Sous-Chef hat er unter sehr glänzenden Sternen gearbeitet und ist in der gehobenen Küche daheim. Der junge, kreative Koch sprüht geradezu vor Kreativität und Leidenschaft .

Der Restaurantleiter ist Christian Gujan und bildet mit Sebastian ein fantastisches Gespann. Die beiden haben schon im Rigiblick zusammen für kulinarische Höhenflüge und eine entspannte Atmosphäre für ihre Gäste gesorgt.

Im Mesa haben sie nun einen groassartigen Start hingelegt und haben auch schon etwas neues auf dem Speiseplan:

Einen veganen Abend.

Ich selber bin keine Veganerin, aber ich finde alles, was darauf hinzielt, den Tieren dieser Welt ein besseres Leben zu bescheren, grossartig und unterstützenswert. Viele Menschen wissen nicht, welchen Preis die Lebensmittel haben, die sie im Kühlschrank halten. Und viele wollen es nicht wissen. Aber auch Milch und Eier fordern ihren Tribut, und zwar heftig.

Aber zurück zu den schönen Dingen, nämlich dem veganen Menü, das es im Mesa neu jeden Mittwochabend gibt. Geboren war die Idee aus einer spontanen Aktion, als Sebastian Rösch zufällige Gäste ad hoc vegan bekochen musste und diese in regelrechte Euphorie ausbrachen.

Kunststück, bei Kreationen wie Pilztatar, Erbsen Dim Sum, Spargeln an schwarzem Reis und exquisitem Sorbet.

Ich kann nur sagen, niemand wird überhaupt an den Begriff „vegan“ denken bei diesen Speisen, sondern einfach nur geniessen, wie die grossartigen Zutaten für Geschmacksexplosionen sorgen. Sebastian Rösch zeigt eindrücklich, wie man ganz ohne tierische Produkte auf allerhöchstem Niveau Speisen zubereiten und geniessen kann.

Die Preise im Mesa sind auch nicht mehr so gepfeffert wie zu seinen alten Zeiten. Das vegane Menü mit 4 Gängen kostet 90 Franken. Natürlich gibt es auch weiterhin die regulären Speisen, die man im Menü so kombinieren kann, wie man gerne möchte.

Und was mein Herz nebst den Speisen auch noch im Sturm eingenommen hat: der Schemel, der eigens für die Handtasche hergebracht wird – wie ich sowas liebe!!!

Das Mesa ist eine grossartige Adresse, um bewusst und mit viel Genuss zu essen. Die Atmosphäre ist unkompliziert und trotzdem elegant, die Menschen herzlich und charmant. I like!

 

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