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Pelzverbot in San Francisco

März 26, 2018

Kann es sein, dass wir tatsächlich dabei sind, zur Besinnung zu kommen? Jährlich werden über 50 Millionen (!!) Tiere abgeschlachtet, nur für die Modeindustrie! Aber allmählich denken die Menschen um. Langsam, doch es passiert. Gottlob!

Nachdem namhafte Designer wie Gucci, Armani und zuletzt auch Versace Pelz aus ihrem Sortiment genommen haben, zieht nun San Francisco nach. Als bisher grösste Stadt der USA verbietet die Millionenmetropole den Verkauf von Pelzen.

Der Stadtrat beschloss letzte Woche einstimmig, das Verbot nächstes Jahr einzuführen. Verboten ist der Verkauf aller Artikel, die mit Echtpelz versehen worden sind, vom Mantel über Mützenbommel, bis hin zu Schlüsselanhängern. Der Weiterverkauf von gebrauchten Pelzprodukten wird weiterhin erlaubt sein, allerdings nur in Second-Hand Läden und gemeinnützigen Organisationen. Bestehende Produkte dürfen noch bis zum 1.1.2020 verkauft werden.

Der Verkauf von Pelzprodukten sei „unvereinbar mit der Einstellung der Stadt, alle Lebewesen, also Menschen und Tiere, gleich zu behandeln – mit Freundlichkeit“, so die Bezirksvorsitzende von San Francisco, Katy Tang.

I love San Francisco – Das sind grossartige Neuigkeiten!

Schimpft ihr nur über die Amis, es gibt auch tatsächlich viel zu Schimpfen, aber das hier haben sie uns voraus! Ich wünschte, meine Stadt würde den Pelzverkauf auch verbieten! Ich wünschte mir ein Zürich, dass ebenfalls Respekt vor dem Leben zeigt.

Natürlich, die Käufer und ihre Nachfrage bestimmen das Angebot. Aber das politische Zeichen, als Stadt den Verkauf von Pelz zu verbieten, ist von grosser Bedeutung! Ich hoffe inständig, dass nicht nur die Hippies in San Francisco so denken, sondern bald alle Städte dieser Welt nachziehen.

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