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Puma fährt die Krallen aus

April 12, 2017

Puma hat den Zeitgeist erfasst: Man nehme einen Superstar, lasse ihn als Designer ans Werk, und schon läuft der Laden!

Rihanna rockt schon seit 2 Jahren für Puma und hat nicht nur erfolgreich Kleider für das Label designt, sondern jüngst auch die Schuhkollektion „Fenty“. Bestehend unter anderem aus diesen entzückenden Sneakers, die weitgehend schon vergriffen sind:

Weiter im Sortiment: Latschen. Nicht so sportlich-schluderig wie Adiletten, sondern richtig hübsch verpackte Slipper, wie wir sie von Rihanna auch erwarten dürfen:

Die Fenty’s gehen weg wie warme Brötchen. Diese Wärme hat natürlich umgehend auch andere Fashion-Anbieter erfasst, die nun  munter eigene Schleifen-Slipper produzieren. Man könnte ihnen fast unterstellen, sie würden kopieren! Oder hat Forever21 sich hier etwas völlig Neues ausgedacht?

Puma findet Nein und hat Klage eingereicht. Auch gegen Topshop, die ebenfalls ähnliche Slipper ins Sortiment genommen haben.

Aber gegen Design-Kopien kommt man ganz schlecht an, es gibt nur einen begrenzten Urheberschutz, was die grossen Ketten natürlich gnadenlos ausnutzen. Es ist nichts Neues, dass sich Zara, Topshop & Co die neuen Kollektionen auf den Modeschauen reinziehen und sofort mit dem Kopieren beginnen, um ihre Version davon auf den Markt zu bringen.

Ins Fäustchen lachen am Schluss die Konsumenten, denn Trends werden damit für alle tragbar, auch finanziell. Im Fall von den Slippern dürften wir diesbezüglich aber nicht aus den Latschen kippen. Die Puma kosten um die 90 Franken, da hat man mit den Kopien auch kein Vermögen gespart. Und mir persönlich gefallen die Pumas um Welten besser!

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