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Selbst ist die Frau!

Mai 8, 2017

Frauen sind Handwerkerinnen. Sie sind Mütter, Arbeiterinnen, Leaderinnen, Denkerinnen, Initiatorinnen und Organisatorinnen. Sie versuchen so vieles unter einen Hut zu bringen und schaffen das oft auch. Sie sind ja schliesslich Frauen. Multitasking soll ihnen einfach gegeben sein, sagt man.

Und so ist eine Frau heutzutage fast gezwungen, den Spagat zwischen Privatem und Beruflichem zu machen. Eine Frau muss arbeiten. Schliesslich will sie ja nicht als Hausmütterchen enden. Es ist auch nicht gerade klug, denn Beziehungen sind nicht mehr so zementiert wie das früher waren, wie sie das früher gesellschaftlich sein mussten.

Es kann durchaus sein, dass der Ernährer sich irgendwann aus dem Staub macht, und dann sieht es für die sitzengelassene Ehefrau finanziell nicht gerade rosig aus. Auch wenn sie sich eigentlich trennen möchte und das nur aus finanziellen Gründen nicht kann, ist es eine Tragödie. Darum ist es ratsam, dass auch eine Frau weiterhin ihrer Tätigkeit nachgeht.

Man will aber auch nicht diejenige sein, die sich ganz und gar der Karriere verschreibt, wenn man Kinder hat. Schliesslich hat man ja aus irgendeinem Grund eine Familie gegründet. Aber ein bisschen Mutter sein geht halt nicht, und ein bisschen arbeiten ist auch nicht einfach, wenn man berufliche Ansprüche hat.

Kurz und gut, von uns Frauen wird viel abverlangt. (Und ja, von euch Männern auch).

Frauen sehen sich nicht nur deswegen nach einer starken Schulter. Das hört man doch, wenn der Traummann beschrieben werden soll: Starke Schultern soll er haben, einer, der eine Frau einfach mal in den Arm nimmt.

Wir alle haben die Sehnsucht, uns hängen lassen zu können. Im Wissen, dass jemand da sein wird, der einen auffängt. Das ist ein schönes Gefühl.

Aber ich sage euch was: Es trügt. Es ist lediglich ein Konstrukt im Hirn. Niemand fängt euch auf, wenn ihr fallt. Oder anders gesagt: Da werden schon immer Menschen sein, die euch gern haben und euch zuhören, wenn etwas bei euch schief läuft. Aber ausbaden werdet ihr es immer selber müssen.

Statt sich hilflos auf den Rücken zu werfen und zu hoffen, dass jemand den Mist für einen erledigt, muss man eben anpacken. Das ist nicht lustig, nicht gemütlich, aber unumgänglich.

Selbst ist die Frau. Prinzen nehmen einem das Leben nicht ab. Und sollten sie es wider Erwarten doch tun, läuft etwas falsch.

Ja, es ist schön, im Partner einen Freund zu haben. Jemanden, der mitfühlt, der hilft, der mit überlegt und hinter einem steht. Aber MACHEN muss man immer selber.

Das ist auch die bessere Basis für eine Beziehung. Wenn man sich auf jemanden stützt, stehen da nur 3 oder gar 2 Beine, aber wenn jeder fest auf dem Boden steht, geben 4 Beine den viel besseren Halt.

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